Dr. Gerrit W. Hartung - Kontakt: 02161/929518 Dr. Gerrit W. Hartung - Kontakt: 02161/929518

Familienrecht in Viersen

Rechtsanwalt Familienrecht Viersen

Das Familienrecht ist ein sehr sensibles Rechtsgebiet, weil es die Regelung von Streitigkeiten innerhalb einer von Emotionen geprägten persönlichen Beziehung zwischen Eheleuten untereinander und zwischen ihnen und ihren Kindern betrifft. Sehr oft suchen die Eheleute deshalb den sogenannten „scharfen Hund“. Doch er ist in Familiensachen völlig fehl am Platze. Im Gegenteil: In der höchstpersönlichen familiären Auseinandersetzung müssen die Rechtsanwälte beider Parteien in besonderem Maße bemüht sein, die vorhandenen Streitigkeiten sachlich und frei von Emotionen zu bearbeiten. Reagieren sie selbst unsachlich, vertiefen sie die Kluft, die die Parteien ohnehin emotional voneinander trennt, und schaden damit ihren Parteien, statt ihnen zu helfen.

Unser Fachanwalt für Familienrecht Dr. Wolfgang Hartung weiß das, weil er schon seit mehr als 40 Jahren vorrangig in Familiensachen tätig ist. In diesem Zeitraum hat er viele Tausend Familiensachen mit einem Höchstmaß an Sachverstand und mit viel Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick bearbeitet. Es versteht sich von selbst, dass er auch Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltsverein (DAV) ist.

Erstes Beratungsgespräch

Gerade in Familiensachen kommt es häufig vor, dass die Menschen, die unseren Rat suchen, selbst noch nicht wissen, was sie wollen. Sie sind von ihrem Ehepartner verlassen worden oder haben sich ihrerseits von ihm getrennt. Zu einer ersten Orientierung in einer solchen Situation dient dann das sog. erste Beratungsgespräch, in dessen Verlauf Sie von unserem Fachanwalt Dr. Wolfgang Hartung nicht nur rechtlich umfassend beraten werden, sondern auch Hilfe in einer schwierigen Lebenssituation finden. Diese Möglichkeit sollten Sie, noch bevor es zur Trennung kommt, nutzen, wenn Ihre Ehe in eine ernsthafte Krise gerät. Sie kostet nicht einmal viel, nämlich höchstens 190,-- Euro zzgl. Auslagen und MwSt.! Wenn Sie mittellos sind, können Sie diese Erstberatung auch gegen Vorlage eines Beratungshilfescheins in Anspruch nehmen, den Sie beim Amtsgericht erhalten.

Aus den Vorstellungen, die Sie während des Beratungsgesprächs entwickeln, ergibt sich, welche Aufgaben wir für Sie übernehmen sollen. Wünschen Sie die Scheidung Ihrer Ehe, werden wir Ihren Ehepartner hierüber unterrichten. Zugleich werden wir die zu regelnden Scheidungsfolgen ansprechen. Das sind meist der Kindesunterhalt, der Trennungs- und der nacheheliche Unterhalt, der Zugewinnausgleich und gelegentlich auch die Aufteilung des ehelichen Hausrats. Wollen Sie sich gegen die Scheidung oder gegen Ihre Inanspruchnahme auf Zahlung von Unterhalt oder von Zugewinnausgleich wehren, erörtern wir mit Ihnen, welche Erfolgsaussichten bestehen, Ihren Vorstellungen zum Erfolg zu verhelfen. Je früher und je präziser diese Fragen in der vorgerichtlichen Korrespondenz angesprochen werden, umso größer sind die Aussichten für eine außergerichtliche Regelung. Aus der Vielzahl der hierbei anzusprechenden Probleme werden nachstehend nur die Wichtigsten schlagwortartig dargestellt.

Unterhaltsrecht

Das Unterhaltsrecht ist die schwierigste Materie des sonst leicht übersehbaren Familienrechts. Das gilt in erster Linie für den Ehegattenunterhalt. Die Schwierigkeiten resultieren daraus, dass die gesetzlichen Regelungen häufig Begriffe verwenden, die einer Auslegung bedürfen und deren Inhalt und Bedeutung von den verschiedenen Gerichten unterschiedlich gewertet werden. Dabei hängen die Entscheidungen oft von den besonderen Umständen des konkreten Einzelfalles ab. Die von solchen Umständen geprägte Kasuistik des Unterhaltsrechts ist es, die gelegentlich eine einigermaßen sichere Erfolgsprognose erschwert. Doch unser Fachanwalt für Familienrecht Dr. Wolfgang Hartung kennt sich im Unterhaltsrecht bestens aus. Einfacher gestaltet sich die Berechnung des Kindesunterhalts. Für diesen Bereich gibt es Unterhaltstabellen der einzelnen Oberlandesgerichte, insbesondere die bekannte Düsseldorfer Tabelle.

Trennungsunterhalt

Mit der vollzogenen Trennung von Tisch und Bett entsteht die Frage, ob einer der beiden Ehepartner bis zu einer rechtskräftigen Scheidung vom anderen den sog. Trennungsunterhalt verlangen kann. Wir versuchen stets, diese Frage außergerichtlich zu regeln. Lässt sich ein Unterhaltsprozess dennoch nicht vermeiden, sind wir bestrebt, das gerichtliche Unterhaltsverfahren zügig abzuwickeln, weil wir wissen, dass Unterhaltsprozesse möglichst schnell entschieden werden sollten. Je länger ein Unterhaltsprozess dauert, umso schwieriger wird es für das Gericht, ihn zu entscheiden.

Scheidung und nachehelicher Unterhalt

Wenn Sie zur Scheidung entschlossen sind, empfehlen wir Ihnen, den Scheidungsantrag nicht sofort zu Beginn des Trennungsjahres einzureichen, weil er nur Erfolg verspricht, wenn die Fortsetzung der Ehe für Sie aus Gründen, die ausschließlich in der Person Ihres Ehepartners liegen, eine unzumutbare Härte darstellt. Solche Gründe sind selten und häufig auch nur schwer zu beweisen. Deshalb raten wir in der Regel dazu, den Scheidungsantrag nicht zu früh vor Ablauf des Trennungsjahres einzureichen. Wenn es Ihr Ehepartner ist, der den Scheidungsantrag stellt, prüfen wir, ob es in Ihrem Interesse liegen könnte, die Scheidung hinauszuzögern. Schon bei Beginn des Scheidungsverfahrens kümmern wir uns auch um die Frage des nachehelichen Ehegattenunterhalts. Ihre Bedeutung ist oft viel größer als die des Trennungsunterhalts, weil der hierfür in Betracht kommende Zeitraum häufig länger ist als der des Trennungsunterhalts. Deshalb gilt unser besonderes Augenmerk hier den Möglichkeiten der Begrenzung und der Befristung.

Versorgungsausgleich

Im Rahmen des Versorgungsausgleichs betreuen wir Sie umsichtig. Wir helfen Ihnen, die hierzu notwendigen Formulare richtig und vollständig auszufüllen. Dabei gilt unsere Aufmerksamkeit vor allem auch den von Ihrem Ehepartner vorgelegten Formularen, was vor allem im Hinblick auf eine betriebliche Zusatzversorgung und auf Lebensversicherungsverträge auf Rentenbasis bedeutsam ist. Gerade sie werden oft vergessen. Liegen die Auskünfte der Rentenversicherungsträger über die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften vor, ist es unsere Aufgabe, diese Auskünfte zu überprüfen und mit Ihnen zu erörtern. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei der Versicherungsverlauf, aus dem ersichtlich ist, in welchen Zeiträumen Ihr Ehepartner versicherungspflichtig gearbeitet hat. Fehlen Beitragszeiten, bitten wir das Gericht, eine ergänzende Auskunft einzuholen.

Elterliche Sorge und Umgangsrecht

Die Regelung der elterlichen Sorge im Rahmen eines Scheidungsverfahrens ist stark in den Hintergrund getreten, seit dem die gemeinsame elterliche Sorge auch nach der Scheidung der Eltern fortbesteht. Wenn ein Sie gleichwohl das alleinige Sorgerecht beanspruchen möchten, erforschen wir mit Ihnen gemeinsam die Gründe, die eine solche Regelung rechtfertigen können. Bei der Regelung des Umgangsrechts sehen wir unsere Aufgabe darin, eine außergerichtliche Regelung herbeizuführen, weil wir aus Erfahrung wissen, dass die bei fehlender Einigung vom Gericht „verordnete“ Umgangsregelung keinen großen Verhandlungsspielraum zulässt. Durchweg gewähren die Gerichte ein Umgangsrecht alle 14 Tage an einem Wochenende, daneben an den jeweils zweiten Feiertagen der Feste Ostern, Pfingsten und Weihnachten und für einen zusammenhängenden Zeitraum von etwa zwei Wochen in den Sommerferien. Dabei spielt bei der konkreten Ausgestaltung des Umgangsrechts das Alter des Kindes eine nicht unwesentliche Rolle.

Zugewinnausgleich

Wenn Sie oder Ihr Ehepartner oder beide zusammen Vermögen haben, beginnen wir schon sehr früh damit, zusammen mit Ihnen das jeweilige End- und Anfangsvermögen zu ermitteln, um einen Überblick zu gewinnen, ob und in welcher Höhe ein Zugewinn erzielt worden ist. Besonders wichtig ist es dabei, Sie davon zu überzeugen, dass es in Ihrem Interesse liegt, das eigene Anfangsvermögen umfassend zu ermitteln und Beweismittel beizubringen, auch wenn wir wissen, dass, je länger die Ehe gedauert hat, es umso schwieriger ist, sich an zeitlich weit zurückliegende Vorgänge zu erinnern und hierfür auch noch Unterlagen zu beschaffen, weil sonst Ihr Endvermögen Ihren Zugewinn darstellt. Besondere Aufmerksamkeit ist auch angezeigt, wenn Sie gemeinsam mit ihrem Ehepartner je zur Hälfte eine Immobilie erworben haben, um sie als Familienheim zu nutzen und der Kaufpreis durch ein von beiden Eheleuten aufgenommenes Darlehen finanziert worden ist, das von dem Ehemann aus seinem Einkommen verzinst und getilgt wird. Hier werden oft Fehler gemacht, vor denen wir Sie schützen. Das gilt auch, wenn Sie Ihrem Ehepartner während der Ehe einen Vermögensgegenstand zugewendet und am Ende der Ehe selbst keinen Zugewinn erzielt haben. Sind schließlich die beiderseitigen Auskünfte zum Endvermögen und zum Anfangsvermögen erteilt und die Werte der einzelnen Vermögenspositionen ermittelt oder unstreitig geworden, ist die Ermittlung des Zugewinnausgleichs nur noch eine Rechenaufgabe. Schwieriger wird es, wenn es über die einzelnen Vermögenspositionen Streit gibt. Das ist meist bei der Bewertung von Grundbesitz der Fall. Dann empfehlen wir die Einschaltung eines vereidigten Sachverständigen oder des in vielen Bundesländern bei den Städten und Gemeinden eingerichteten Gutachterausschusses.

Ehewohnung und Hausrat

Meist zu Beginn eines Mandats, wenn die eheliche Krise ihren Höhepunkt erreicht und ein weiteres Zusammenleben unerträglich erscheinen lässt, geht es um die Frage, wer die eheliche Wohnung verlassen soll und welche Hausratsgegenstände der Ehepartner mitnehmen darf. In diesem Fall sehen wir unsere Aufgabe vorrangig darin, möglichst schnell zu einer Einigung zu gelangen, weil die Inanspruchnahme gerichtlicher Hilfe kostenträchtig ist und es Wochen und Monate dauern kann, bis eine gerichtliche Entscheidung ergeht.

Prozessführung

Trotz unseres Bestrebens, gerichtliche Verfahren über die Folgen einer Trennung und Scheidung zu vermeiden, lässt sich ein Prozess nicht immer verhindern. Das neue Familienrecht kennt allerdings keine Prozesse mehr, sondern spricht stattdessen von Verfahren. Bei der Führung solcher Verfahren unterstützen wir Sie vor allem auch bei der Wahrnehmung gerichtlicher Termine, lassen Sie also auch dort unter keinen Umständen allein. So begleitet Sie unser Fachanwalt für Familienrecht Dr. Wolfgang Hartung vom Beginn des Mandats bis zu dessen Ende mit viel Einsatz und Durchsetzungskraft durch die persönlichen Wirren und Enttäuschungen und auch durch die Nöte und Ängste, die das Ende einer Ehe leider häufig mit sich bringt.

Gerats, Hartung & Partner GbR

Humboldtstraße 63
41061 Mönchengladbach
Telefon:0 21 61 / 2 41 71 0
Telefax:0 21 61 / 2 41 71 41
E-Mail:info@ra-hartung.de
Rechtsanwalt Mönchengladbach bei Facebook Rechtsanwalt Mönchengladbach bei Google+